Wie schwierig ist es, ein Pflegekind aufzunehmen? Oder ist es einfach und schneller möglich, als ein Kind zu adoptieren? Als wir uns mit dem Thema Adoption befassten, hatten wir viele Fragen. Dieser Blog hilft dir bei der Entscheidung, wenn du über die Aufnahme eines Kindes nachdenkst. Und bei der Frage – Pflegekind aufnehmen? Oder ein Kind adoptieren?

Mit einem Pflegekind eine Familie gründen – Kummer oder Segen?

Dirk und ich stiegen in unseren Wagen. Wir machten uns auf zum Informationsgespräch des Jugendamtes. Und wussten nur wenig über die in Obhutnahme eines Pflegekindes.

Nach einer langen Kinderwunschreise ohne Schwangerschaft und Baby ein neuer hoffnungsvoller Weg zu einem Kind.

Dachten wir zu diesem Zeitpunkt noch.

Und nur vage kannten wir den Unterschied: Pflegekind aufnehmen oder ein Kind adoptieren.

Könnte man eigentlich auch erst ein Pflegekind aufnehmen, um es dann zu adoptieren?

Eigentlich fuhren wir los, um uns über eine Kinderadoption in Deutschland zu informieren. Wir trafen auf viele Nicht – Eltern in einem Raum. Für uns zu viele. Sie wollten alle das, was auch wir wollten: Ein Kind. Wir wollten es für unsere Familie, die noch keine war.

Es war schnell klar, dass wir nicht das passende Paar abbildeten. Wir waren für die deutsche Adoption zu alt. Mit 37 Jahren leider nicht mehr akzeptabel. Wieder ein Rückschlag. Nach all den Rückschlägen fragte ich mich jetzt: „Geht es immer so weiter??“

Ich war traurig. Es war wieder eine dieser großen Erwartungen, die schnell zusammen fielen wie ein instabiles Kartenhaus …

Aber dann wurde das Thema Pflegekind aufnehmen während des Infogesprächs erwähnt. War das Thema vielleicht der Weg zu unserer Familie?

Ein Kind, was momentan noch nicht ganz zu uns gehören würde, aber vielleicht … bald? Oder irgendwann? Und mit unserem Namen? Bei Glück und unter entsprechenden Umständen könnten wir das Kind dann irgendwann vielleicht sogar adoptieren!

Aber war das überhaupt möglich?

Kannst du vielleicht auch mit einem Kind im Pflegestatus glücklich werden?

Dirk, mein Mann, war ein Pflegekind. Und er wurde nie von seinen Pflegeeltern adoptiert. Sein leiblicher Vater wollte es nicht. Dirk ist trotzdem immer in seiner Pflegefamilie geblieben. Und er bezeichnet diese Familie auch als seine Familie. Trotzdem hatte Dirk seinen leiblichen Vater, der ihn regelmäßig besuchte. Also zwei Väter. Der ein hieß Papi, der andere Papa.

Dirk fühlte sich in dieser Situation nie unwohl. Aber eine Restangst gab es von Seiten der Pflegeeltern. Wird Dirks Vater seinen Sohn doch irgendwann einmal zu sich nehmen, damit sie wieder zusammen lebten? Wenn es wieder eine Frau an der Seite des Vaters gab?

So haderten wir auch mit diesem Gedanken.

Könnte es sein, dass unser Pflegekind wieder den Eltern zugesprochen würde? Oder anderen Verwandten? Was passierte da dann mit uns? Könnten wir irgendwann über den Verlust hinwegkommen?

Es wäre natürlich schön zu sehen, wenn ein Kind wieder zu seinen leiblichen Eltern finden würde. Dort, wo es ja eigentlich auch hingehört. Und erneut einen festen Platz einnehmen könnte.

Letztendlich haben wir uns für eine Adoption im Ausland entschieden. Ein viel viel längerer Weg als der zu einem Pflegekind.

Aber wer weiß, wenn unser emotionales Vorhaben im Ausland nicht realisierbar gewesen wäre – hätten wir uns vielleicht doch darauf eingelassen. Ein Pflegekind aufnehmen zu dürfen? Für unser Familienglück?

Für eine Übersicht über das Procedere habe ich die Fakten einmal für den ersten Blick zusammengestellt.

Die wichtigste Frage, die du dir vor dem Prozess Pflegekind aufnehmen stellen wirst!

Wird uns das Pflegekind wieder genommen? Plötzlich und unerwartet?

Das war unsere erste und allerwichtigste Frage. Und die wahrscheinlich alle Pflegeeltern beschäftigt. Noch lange, bevor sie den Weg zu einem Pflegekind gehen.

Ja und nein. Nicht, wenn du dich für einen anderen Pflegekind-Status entscheidest!
Denn es kommt nämlich darauf an, welche Form von Pflege du oder ihr wählt.

Ausnahmen kann es natürlich immer geben. Wie immer und überall.

Aber mal ganz von vorn. Dann liest es oft sich besser.

Oder:

Du schaust, was dich momentan interessiert oder was neu für dich ist. Wie du magst. : )

Los gehts : )

Welches Amt informiert über Pflegekinder und dessen Aufnahme?

Es sind freie Träger oder die Jugendämter. Einige gute Einträge und Infos findest du auf der Webseite von „pflegeeltern.de

Wie kannst du dich darauf vorbereiten, um ein Pflegekind aufnehmen zu können?

Um ein Pflegekind anzunehmen, bedarf es einiger Vorbereitungen.

Seit dem 01.07.2004 ist es Pflicht für Pflegeeltern, eine Pflegeelternschulung zu absolvieren. Diese Schulung vermittelt Fachwissen, was du in der kommenden Zeit benötigst.

Durch das gelernte pädagogische Wissen gehst du die Aufgabe Pflegekind aufnehmen gestärkt an. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit, dich mit anderen Pflegeeltern auszutauschen.

Die Themen der Schulung lt.Träger KJHV umfasst:

• Kommunikation,
• Entwicklungspsychologie,
• Bindung von Kindern und Trennung,
• Verhaltensauffälligkeiten von Kindern,
• Familiendynamik,
• rechtliche Grundlagen für Pflegeeltern,
• Auswertung und Abschied.

Am Ende der Pflegeelternschulung wird ein Zertifikat ausgehändigt. Die Vermittlung eines Pflegekindes kann schon vor dem Abschluss der Schulung erfolgen.

Allein stehst du nicht vor dieser großen Aufgabe. Du kannst zusätzlich auch nach der Aufnahme von einem Pflegekind weiterhin und jederzeit fachliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Was passiert, wenn ein Kind nicht mehr in seine Herkunftsfamilie passt?

Es gibt verschiedene Ursachen, warum es für ein Kind (vorerst oder für sein weiteres Leben) keinen Platz mehr in seiner Familie gibt.

Unendlich traurig ist es – ohne Frage.

Pflegekind aufnehmen - eine neue Familie

Und es gibt nun mal erziehungsberechtigte Personen, die sich nicht kümmern können, wie es für Kinder wichtig wäre. Und wie sie es brauchen.

Oft würden die leiblichen Erziehungsberechtigten es gern besser machen. Durch ihre eigene Vergangenheit oder missliche Umstände ist es ihnen aber nicht möglich.

  1. Die Versorgung eines oder mehrerer Kinder wird von den Eltern nicht sichergestellt.
  2. Das Jugendamt macht den Vorschlag, das Kind in einer anderen Familie unterzubringen. In manchen Fällen (wie z.B. durch Überforderung) schlagen die Eltern selbst vor, ihr Kind abzugeben.
  3. Die leiblichen Eltern erklären sich bereit, ihr leibliches Kind an eine Pflegefamilie abzugeben oder es wird familiengerichtlich entschieden, dass das Kind den Erziehungsberechtigten entzogen wird (aus einer Notsituation heraus).
  4. Für einen befristeten Zeitraum lebt ein Kind vorübergehend nicht bei seinen Herkunftseltern, sondern wird in einer anderen Familie betreut (Pflegefamilie).
    Entweder darf das Kind zurück in seine Familie oder es wird nach einer Vollzeitpflege gesucht.
  5. Pflegekinder können während des Aufenthaltes in einer Pflegefamilie meist weiterhin Kontakt zu ihren leiblichen Eltern halten (allerdings nur, wenn es für beide Seiten förderlich ist).

„Kinder, bei denen sich eine besonders schwierige Entwicklung und viele Auffälligkeiten abzeichnen werden nicht an Pflegeeltern vermittelt, sondern bekommen professionelle Hilfen zur Erziehung.“
 Quelle: https://www.pflegekinder-berlin.de

Darfst du ein Pflegekind aufnehmen?

Es ist im Gegensatz zu einer Adoption ein großer Unterschied: Die Lebensform der Annehmenden ist nicht entscheidend. Jeder, unabhängig von Familienstand, Konfession, Geschlecht (auch gleichgeschlechtliche Paare) oder Nationalität darf ein Pflegekind aufnehmen. Auch den eigenen Verwandten ist es möglich.

Folgende Voraussetzungen musst du für die in Obhutnahme eines Kindes mitbringen:

• Bei einer dauerhaften Pflegekind-Aufnahme sollte es einen familienentsprechenden Altersabstand geben (in Ausnahmefällen ist trotzdem die Aufnahme eines Babys möglich)
• gesundheitliche Eignung
• gesicherte finanzielle Verhältnisse
• ausreichende Betreuungszeit für das Pflegekind (auch Berufstätige können ein Kind aufnehmen, wenn genügend Zeit für das Pflegekind vorhanden ist)
• ausreichend Wohnraum

Diese Unterlagen werden benötigt:

• ärztliches Attest
• erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
• Bewerber-Fragebogen
• Lebensbericht
• Erklärung zur einheitlichen demokratischen Grundordnung 
• Einkommensnachweise

Bekommst du finanzielle Unterstützung für die Aufnahme eines Pflegekindes?

  • Das Jugendamt zahlt den Lebensunterhalt des Kindes.
  • Die Pflegeeltern erhalten vom Jugendamt Pflegegeld (monatlicher Pauschalbetrag, wenn notwendig Beihilfe und Zuschüsse für z. B. Taufe oder Einschulung).
  • Betrag für die Kosten der Erziehung (Aufwandsentschädigung für die pflegenden Personen).

Diese 3 Möglichkeiten hast du, um dein Pflegekind aufzunehmen

Pflegekind aufnehmen - welche Möglichkeiten gibt es

Bereitschaftspflege

Unterbringung des Pflegekindes für eine kurze Zeit von maximal 3 Monaten in einer Pflegefamilie. Oftmals ist es eine akute in Obhutnahme aus einer Notsituation heraus, um das Kind zu schützen (Gewalt, Drogenmissbrauch, etc.).

Entweder darf das Kind nach dieser Zeit wieder zurück in seine Familie oder es wird in dieser Phase eine stabile Vollzeitpflege gesucht, in der das Kind über längere Zeit leben wird.

Befristete Vollzeitpflege

Das Kurzzeit-Pflegekind wird befristet für ca. 3 – 6 Monate in einer Pflegefamilie aufgenommen. Danach lebt es entweder wieder in seiner früheren Familie oder es wird nach eine Möglichkeit der Vollzeitpflege gesucht.

Vollzeitpflege

Das Kind wird für lange Zeit und in der Regel bis zum 18. Lebensjahr in einer Pflegefamilie aufgenommen.
Die Erziehung und Betreuung wird von den Pflegeeltern übernommen. Der Zeitraum der Vollzeitpflege kann dauerhaft sein. Wenn sich die Situation der Herkunftsfamilie deutlich verbessert hat, kann das Pflegekind wieder zurück zu seinen leiblichen Eltern gehen. Ab dem 14.Lebensjahr darf das Pflegekind mitentscheiden, wo es leben möchte.

Die Dauer von dem ersten Informationsgespräch bis zu einer Aufnahme eines Pflegekindes kann ungefähr neun Monate dauern

Kann ein Pflegekind auch bei dir glücklich werden?

Obwohl Eltern für Kinder gesucht werden, darfst du auch Wünsche äußern. Denn zu was führt es, wenn ihr überhaupt nicht zu eurem Pflegekind passt? Oder das Kind nicht zu euch? Und weil ihr vielleicht und im Gegensatz zu der Herkunftsfamilie eine sehr unterschiedlichen Lebensidee habt.

Wenn aufgrund unterschiedlicher Vorstellung das Vorhaben „Pflegekind aufnehmen“ scheitert, wäre es sehr traurig. Und nicht nur für euch. Das Pflegekind hat schon so Einiges an Kummer miterleben müssen. Weitere Probleme als die, die es sowieso schon in seinem Erinnerungsrucksack mitgebringt, müssen es auf keinen Fall werden.

Also seid ihr sogar aufgefordert zu sagen, was ihr euch vorstellt und was euch wichtig ist.

Dinge wie

• Alter des Kindes (es werden Neugeborene bis hin zu ca.12jährigen Kindern vermittelt),
• Geschlecht und
• Vorgeschichte

sind nicht unwichtig.

Es gibt eine Kennlernphase, in der ihr zusammen mit eurem Pflegekind allmählich ein Vertrauensverhältnis aufbaut. In dieser Zeit wird überprüft, ob ihr zusammenpasst.

Für die Beteiligten ist es wichtig, dass alle Personen für eine Aufnahme eines Pflegekindes ein gutes Gefühl haben. Deshalb wird auch nur nach einem gemeinsamen Einverständnis aller Betroffenen einem Pflegeverhältnis zugestimmt.

Betroffene sind in diesem Fall die Pflegeeltern, der Träger und/ oder das Jugendamt.

Ihr seid endlich eine neue Familie – wie geht’s jetzt weiter?

  • Ein Sozialarbeiter eines Trägers oder der Fachdienst des Jugendamtes hält Kontakt zu euch.
  • Einem Vormund, Pfleger oder den Eltern wird die gesamte elterliche Sorge übertragen.
  • Ihr als Pflegeeltern trefft Entscheidungen über die Geschäfte des täglichen Leben.
  • Bei Fragen, unklaren oder schwierigen Situationen helfen und unterstützen die Sozialarbeiter euch Pflegeeltern.
  • Vor, während und nach der Aufnahme eures Pflegekindes stehen Fachkräfte zur Verfügung, die euch jederzeit unterstützen.
  • Ihr seid aufgefordert, den Kontakt zu den früheren Erziehungsberechtigten zu fördern. Es könnte regelmäßige Kontaktmöglichkeiten geben wie Besuchs-, Brief- oder Telefonkontakte. Der Kontakt zu den Eltern dient der Identitätsentwicklung und dem Selbstwertgefühl des Kindes.

„Im Normalfall liegt die elterliche Sorge für das Pflegekind auch nach der Unterbringung weiterhin bei den leiblichen Eltern. Das Pflegekind bleibt juristisch gesehen ein Kind seiner Herkunftsfamilie. Die Eltern des Kindes sind weiterhin seine gesetzlichen Vertreter, haben weiterhin die Verantwortung und elterlichen Rechte.
Nur wenn diese Eltern ihre elterlichen Verantwortung nicht zum Wohle des Kindes ausüben und dem Kind Schaden zufügen, kann über das Familiengericht in die elterliche Vertretung eingegriffen werden.
Der Familienrichter kann Teile des Elternrechts oder auch das gesamte Elternrecht auf einen anderen übertragen.“

Quelle: (http://www.ra-pruss.de/pflegeelternrecht-fragen.htm)

Diese Dinge musst du wissen, bevor du über ein Pflegekind nachdenkst

Zu Bedenken gibt es vieles. Deshalb wäre es sehr sinnvoll, die unterschiedlichen Bedürfnisse des Kindes unbedingt mit in deine Überlegungen einfließen zu lassen.

Ein Pflegekind bleibt rechtlich gesehen immer das Kind seiner leiblichen Eltern.
Es hat zwei Familien. Manchmal fühlt sich das Kind hin- und hergerissen.

Die Pflegekinder, wurden sie noch so sehr vernachlässigt oder schlecht behandelt, lieben ihre Eltern. Es verbindet sie ein starkes Band.

Es gibt manchmal besondere Verhaltensmuster, die das Kind mitbringt. Vielleicht so ganz anders als vorher vermutet. Und als erträumt. Deshalb ist es mehr als wichtig, Verständnis, Sensibilität und Geduld dafür mitzubringen.

Ein wichtiger Faktor für das Selbstbewusstsein des Kindes: Eine große Unterstützung und das Gefühl, dass du hinter deinem Kind stehst, um es zu stärken.

Pflegekind aufnehmen - stehen alle hinter der Entscheidung

Steht die gesamte Familie hinter der Entscheidung, ein Pflegekind anzunehmen?

Dass so eine gegenseitige neue Beziehung nicht immer schnell zusammenwächst oder besondere Verhaltensweisen vielleicht eher langsamer als bei anderen Kindern abgelegt werden, kann man sich denken.

Du musst bei einem Pflegekind damit rechnen, dass es wieder der Herkunftsfamilie zurückgegeben werden kann. Oder dass das Kind einfach nicht ankommen will. Intuitiv. Das ist nicht leicht.

Ein Scheitern kann immer möglich sein. Aber ist es nicht auch bei eigenen Kindern möglich?
So haben wir uns immer Mut zugesprochen. Immerhin war unser Adoptivkind auch für knapp 4 Jahre im Pflegestatus bei uns. Danach erst konnten wir unseren Thaio adoptieren.

Um weitere Hilfen für deine Überlegungen bei dem Kapitel „Pflegekind aufnehmen“ zu sammeln, könntest du Informationen erhalten durch:

Erfahrungsberichte auf Internetseiten
• Kontakt zu Personen mit Pflegekindern, oft auch durch das Jugendamt vermittelt
• ausführliche Information und Beratung über ein Jugendamt oder Träger

Eine Informationsveranstaltungen zu besuchen, wird dich oder euch sicherlich weiter bringen in dem Thema: Pflegekind aufnehmen – ist es etwas für mich?

„Wir rochen anders, die Geräusche kannte er nicht. Alles war ungewohnt für Max“, so der 43-Jährige. „Wir hatten unterschätzt, dass jedes Kind – auch ein Baby – schon einen Rucksack dabei hat. (…) Unsere Entscheidung haben wir aber nicht eine Sekunde infragegestellt.“

Aus einem Erfahrungsbericht von Pflegeeltern.

Die oben erwähnte Seite verlinke ich hier noch einmal. Sie ist aktuell und gibt viele Einblicke in die Praxis Pflegekind aufnehmen.

Diese Voraussetzungen machen Pflegekinder in Familien glücklich

Selbst jetzt beim Schreiben geht mir das Thema „Kinder“ sehr nahe. Sie werden oft ungerecht behandelt und haben keine Möglichkeit, sich zu wehren.

Alle Kinder sind so wertvoll. Ob klein oder größer. Deshalb finde ich es so wichtig, dass es Menschen wie dich gibt, die sich auf ein fremdes Kind einlassen.

Wie wunderschön, wenn diese Kinder eine zweite Chance bekämen. Eine Chance auf ein strukturiertes, familiäres Leben mit warmherzigen, liebevollen Menschen darin.

Und wenn du Geduld, psychische/ physische Belastbarkeit und eine gute Portion Idealismus mitbringst, bist du es ganz sicher: die liebevolle Mami oder der tolle Papi für dein Pflegekind! : )

Du bist noch unsicher bist, welcher Weg deiner ist – Pflegekind aufnehmen oder ein Kind adoptieren? Dann gehe auf meine Seite: Wie du mit einer Adoption endlich zu deinem Wunschkind findest. Sie zeigt noch einmal den anderen Weg zu einem Kind.

Du wirst sicherlich schnell feststellen, dass der Weg länger und schwieriger ist. Aber einen einfachen Weg und ein leichtes Leben, um ein Kind um uns herum zu haben, stand scheinbar nie auf unserer Lebensplan-Agenda. ; )

Pflegekind aufnehmen - unser Glueck

Wir haben uns dennoch getraut, ein fremdes Kind bei uns aufzunehmen und sind gefühlt die glücklichsten Eltern auf diesem Erdball … ; )  Und das Thema Kinder wird wohl immer eines meiner Herzensthemen bleiben …

Viel Erfolg auf deiner spannenden Reise!

Ein lieber Gruß an dich
Bärbel

 

(Bildquellen: „Pflegekind aufnehmen – dein Weg?“: blickpixel Pixabay |“eine neuen Familie“: Tiluria Pixabay | „verschiedene Möglichkeiten für die Aufnahme“: diwou Pixabay | „Pflegekind aufnehmen“: lecreusois Pixabay | „unser Pflegekind ist angekommen“: eigene Photoaufnahme)